Bratmann und Hanisch: 9-Euro-Ticket als wichtige Chance für den ÖPNV – Langfristigen Ausbau dringend vorantreiben

„Das 9-Euro-Ticket ist der richtige Schritt, um vor allem Pendlerinnen und Pendler angesichts der stark angestiegenen Energiepreise direkt zu entlasten. Der enorm vergünstigte Preis von nur neun Euro pro Kalendermonat wird auch in Niedersachsen dazu führen, dass mehr Bürgerinnen und Bürger das Auto stehen lassen und auf den ÖPNV umsteigen. Auch um durch eingesparte Autofahrten den Druck aus dem Treibstoffmarkt zu nehmen, ist das Ticket eine effektive Maßnahme“, erklärt Christoph Bratmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Dabei betont Bratmann besonders, dass dieser Schritt nicht nur finanzielle Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger bewirkt: „Auch für die Umwelt und das Klima ist der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ein enorm wichtiger Beitrag. Umso entscheidender ist es, dass es nicht beim 9-Euro-Ticket bleibt, sondern der ÖPNV grundsätzlich und langfristig attraktiver wird. Dabei darf die hohe Anzahl an verschiedenen niedersächsischen Verkehrsverbünden kein Hindernis sein, um niedrigschwellige Angebote zu realisieren.“

Auch Thordies Hanisch, SPD-Abgeordnete im Wirtschaftsausschuss, drängt auf langfristige Veränderungen: „Für uns als SPD im Flächenland Niedersachsen steht fest, dass es vor allem im ländlichen Raum eine dringende Angebotsverbesserung braucht. Solange man in Teilen Niedersachsens nicht vernünftig mit dem Bus zum Bahnhof kommt, helfen uns beim Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel günstige Fahrpreise alleine auch nicht weiter.“

„Wir brauchen nicht nur in den Städten, sondern auch in ländlichen Räumen einen attraktiven und leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr. Egal ob Bus oder Bahn – die Niedersächsinnen und Niedersachsen müssen sich darauf verlassen können, dass klimafreundliche und preisgünstige Mobilität für jede und jeden zugänglich ist. An dieser Stelle wünschen wir uns vom zuständigen Ministerium noch mehr Engagement, Einsatz und Ergebnisse“, ergänzt der Wirtschaftsexperte Bratmann.