Christoph Bratmann und Falko Mohrs besuchen die PTB in Braunschweig

Ein Mal 1 Million Euro in der Hand halten

Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs aus Wolfsburg besuchte der Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig und traf sich dort mit Vertretern des Präsidialen Stabs und des Personalrats der PTB.

Die Forschungseinrichtung ist keine typische Behörde. Etwa 60% der Aufgaben entfallen in den Bereich der Forschung und Entwicklung, 30% Dienstleistung und 10% Beratung und Gremienarbeit, führte der Vizepräsident der PTB, Professor Dr. Roman Schwartz, aus. Aus Sicht der beiden Abgeordneten war der Besuch vor allem deshalb wichtig, weil die PTB auch in aktuell politisch sehr wichtigen Themenfeldern forscht: Digitalisierung, Elektromibilität und Energiewende sind derzeit in aller Munde und hier wird wichtige Grundlagenforschung dafür betrieben.

Im Rahmen des Besuchstermins konnten die beiden Politiker einige der zahlreichen Labore besichtigen. „In Braunschweig wird die Zeit gemacht“ – sagt man in der PTB nicht von ungefähr. In der sogenannten Uhrenhalle stehen mehrere Atomuhren, die von Bratmann und Mohrs in Augenschein genommen wurden.

Ein besonderes Highlight des Besuchstermins, war das neue „Urkilogramm“, welches in der PTB hergestellt wurde. Die exakt ein Kilogramm schwere Siliziumkugel hilft durch ihre Exaktheit international nutzbare Vergleichswerte herzustellen. Die Kosten für eine Siliziumkugel aus Braunschweig belaufen sich auf eine Million Euro.

„Man macht sich ehrlicherweise im Alltag ja wenig Gedanken darüber, dass aus der Zapfsäule an der Tankstelle auch so viel Benzin rauskommt, wie es angezeigt wird oder der Stromzähler im Haushalt genaue Werte angibt. Die qualitativ hochwertige Arbeit, die hier in der PTB geleistet wird, trägt ihren entscheidenden Teil dazu bei“, so Christoph Bratmann und Falko Mohrs ergänzt „ich finde es erstaunlich, dass die hier gewonnenen Forschungsergebnisse so vielfältig eingsetzt werden können. So fliegen mit Hilfe der genauen Atomuhren heute Satelliten durch das Weltall.“